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Varroamilbe: Der größte Feind der Honigbiene
04.08.2026 · von Florian Stoth · ⏱ ca. 1 Min. Lesezeit

Varroamilbe: Der größte Feind der Honigbiene

Kaum zwei Millimeter groß, aber die größte Bedrohung für Bienenvölker weltweit. Was die Varroamilbe anrichtet und wie Imker dagegen vorgehen.

Wenn mich jemand fragt, was das Schwerste am Imkern ist, muss ich nicht lange überlegen: der Kampf gegen ein Tier von der Größe eines Stecknadelkopfs – die Varroamilbe (Varroa destructor).

Ein eingeschleppter Parasit

Die Milbe stammt ursprünglich aus Asien und kam in den 1970er-Jahren nach Europa. Die Asiatische Honigbiene hat über Jahrtausende gelernt, mit ihr zu leben – unsere Westliche Honigbiene nicht. Ohne Hilfe des Imkers überlebt heute kaum ein Volk länger als zwei bis drei Jahre.

Was die Milbe anrichtet

Varroamilben vermehren sich in der verdeckelten Brut und saugen an den Bienenpuppen. Die Folgen:

Was ich dagegen tue

Nach der Honigernte behandle ich meine Völker mit organischen Säuren wie Ameisen- und Oxalsäure – Stoffe, die in geringen Mengen sogar natürlich im Honig vorkommen. Chemisch-synthetische Mittel kommen mir nicht in die Beute. Dazu kommt die Kontrolle des natürlichen Milbenfalls über die Bodenschublade – so weiß ich immer, wie stark ein Volk belastet ist.

Was das für deinen Honig bedeutet

Ganz einfach: Nichts davon landet im Glas. Behandelt wird ausschließlich nach der Ernte, mit großem Abstand zur nächsten Saison. Der Honig aus meiner Imkerei bleibt das, was er sein soll – naturbelassen und unbehandelt.

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