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So überwintern Bienen: Kuscheln bei 20 Grad plus
21.05.2026 · von Florian Stoth · ⏱ ca. 1 Min. Lesezeit

So überwintern Bienen: Kuscheln bei 20 Grad plus

Keine Winterruhe, kein Winterschlaf: Honigbienen heizen sich ihren Stock selbst. Wie die Wintertraube funktioniert und was der Imker im Winter tut.

Was machen die Bienen eigentlich im Winter? Die überraschende Antwort: Sie schlafen nicht – sie heizen.

Die Wintertraube

Sobald die Außentemperatur unter etwa 10 °C fällt, rücken die Bienen zu einer dichten Kugel zusammen – der Wintertraube. Im Kern sitzt die Königin bei kuscheligen 20 bis 25 °C, während es außen an der „Schale" nur um die 8 °C hat.

Heizen mit Muskelkraft

Die Wärme erzeugen die Bienen durch Zittern ihrer Flugmuskulatur – ohne dabei zu fliegen. Das kostet Energie: Ein Volk verbraucht über den Winter 10 bis 15 kg Futtervorräte. Die Bienen wechseln dabei ständig ihre Position: Wer außen gefroren hat, darf zum Aufwärmen in die Mitte.

Winterbienen: Die Langlebigen

Während Sommerbienen nur etwa sechs Wochen leben, werden die im Herbst geschlüpften Winterbienen mehrere Monate alt. Sie haben spezielle Fettreserven und müssen das Volk bis ins Frühjahr bringen – erst dann schlüpft die neue Generation.

Was macht der Imker im Winter?

Bitte nicht stören

Jedes Öffnen der Beute im Winter kostet das Volk wertvolle Wärme und Energie. Deshalb gilt von November bis Februar: Die Bienen bleiben in Ruhe. Erst am ersten warmen Tag im Frühjahr, beim Reinigungsflug, sehen wir unsere Völker wieder in Aktion.

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