Im Spätsommer klagen viele über „aggressive Bienen“ am Kuchen. Die Wahrheit: Honigbienen interessieren sich nicht für deinen Pflaumenkuchen. Was da brummt, ist fast immer eine Wespe. Zeit für eine kleine Artenkunde.
Die Honigbiene
- Rundlicher, pelzig behaart, bräunlich mit dezenten Streifen
- Sammelt Nektar und Pollen an Blüten – Zucker vom Kuchen kann sie gar nicht verwerten
- Sticht nur in höchster Not, denn sie stirbt nach dem Stich
Die Wespe
- Schlank, glänzend, knallgelb-schwarz mit deutlicher „Wespentaille“
- Frisst auch Fleisch, Süßes und Fallobst – deshalb sitzt sie auf deinem Teller
- Kann mehrfach stechen
Die Hornisse
- Deutlich größer (bis 3,5 cm), rötlich-braun gezeichnet
- Wirkt bedrohlich, ist aber friedlicher als jede Wespe und streng geschützt
- Jagt sogar Wespen – eine Hornisse im Garten ist ein Gewinn
Richtig verhalten am Kaffeetisch
Nicht schlagen, nicht pusten (CO₂ macht Wespen aggressiv), Getränke abdecken. Ein Trick: Stelle eine kleine Schale mit überreifem Obst ein paar Meter entfernt auf – die Ablenkfütterung entspannt die Lage.
Übrigens: Alle drei Arten sind wichtige Nützlinge. Und wer Bienen etwas Gutes tun will, findet in unserem Honig-ABC viele weitere Einblicke ins Bienenvolk.
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